Abstract
Zusammenfassung
ZIEL: Ziel der Untersuchung war es zu prüfen, ob man mit der Protonen-Magnetresonanz-Spektroskopie (
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H-MRS) Veränderungen des Fett/Wasser-Quotienten im M. erector trunci bei Patienten mit lumbalem Bandscheibenvorfall nachweisen kann. MATERIAL UND METHODEN: Bei 10 Patienten mit lumbalem Bandscheibenvorfall und 16 gesunden Probanden wurden im M. erector trunci Protonenspektren generiert und hinsichtlich des Fett/Wasser-Verhältnisses analysiert. Die axialen Untersuchungen wurden hinsichtlich des Atrophiegrades des M. erector trunci beurteilt. Bei 2/10 Patienten wurde Muskelgewebe histopathologisch aufgearbeitet. ERGEBNISSE: Die Untersuchung wurde von allen Patienten und Probanden gut toleriert und sämtliche generierten Protonenspektren konnten analysiert werden. Das Fett/Wasser-Verhältnis von 0,19 bei Patienten mit lumbalem Bandscheibenvorfall ist gegenüber der Kontrollgruppe mit 0,09 bei einem p-Wert von 0,003 signifikant erhöht. Dieses Ergebnis stimmte mit der bioptisch gefundenen Erhöhung des intrazellulären Fettgehalts und dem lipomatösen Parenchymumbau bei zwei Patienten überein. SCHLUSSFOLGERUNG: Die
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H-MRS ist eine geeignete Methode, um metabolische Veränderungen in der autochthonen lumbalen Rückenmuskulatur zu untersuchen. Als nicht-invasive Methode könnte der
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H-MRS in der Trainingskontrolle bei lumbalem Bandscheibenvorfall eine Bedeutung zukommen. Es ist als wahrscheinlich anzusehen, dass regenerative Prozesse mit gleicher Genauigkeit abgebildet werden können, wie degenerative. Diese Hypothese gilt es noch zu prüfen.